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2 Do 20:00
Café Tasso    Lesung: Henrik Lüchtenborg mit Ulrike Stockmann: Fratzen

 

Der junge Berliner Autor Henrik Lüchtenborg liest aus seinem neuen Buch "FRATZEN", gemeinsam mit der Vorleserin Ulrike Stockmann. Freuen Sie sich auf eine spannende Lesung mit ungewöhnlichen Texten und schnörkelloser Interpretation.

Henrik Lüchtenborg ist die Stimme der musischen Jugend, die sich derzeit mit Vergnügen in Berliner Vierteln wie Kreuzberg, Neukölln oder Friedrichshain vernehmen lässt: im Sinne von Menschen mit einem differenzierten Blick auf die Welt, den Raum, die Zeit und nicht zuletzt sich selbst darin. Lüchtenborg nimmt kein Blatt vor den Mund. Seine Natur bewegt ihn zu textlichen Gefühlsausbrüchen, geistigen Höhenflügen und schnöder Sozialkritik. Die Emotion bestimmt seinen Text, so fürchtet er sich auch nicht vor zarten Liebeserklärungen, Erinnerungen ans Scheitern oder leiser Selbstironie. In der Ausgefallenheit seiner Prosa beweist Lüchtenborg einen sicheren Stil: Textfragmente, Gedichte oder auch gerne mal ein Interview mit sich selbst fügen sich zusammen zu einer kunstvollen Collage.

Mit FRATZEN zeigt er ein Gesicht der deutschen Literatur 2014. In der Postmoderne, in der Henrik Lüchtenborg Innovation beweist und dennoch literarische Tradition bewahrt. Die Tradition zum Mut. Und somit den Mut zur Poesie.


Eintritt frei - Spende erbeten

2 Do 20:00
Morgenstern    Musikalische Lesung: Poesique

 

Lass den Wahnsinn nicht zu Haus,
bring mit, was Dich am Leben hält...
denn vieles bleibt doch nur – vielleicht ?
 
Poesie und Kompositionen entstanden unabhängig zu unterschiedlichen Zeiten an verschiedenen Orten – für sich stehend – und bewegen sich zwischen häufig unauffindbarer Realität und absurden Traumwelten.
Dem Zuhörer wird deutlich, dass der Begriff „Zeit“ sich wie ein roter Faden durch das Programm zieht und die Gedichte und Geschichten wie kleine melancholische Reisen in das Land der Seelen sind, die dem Zuhörer in der jetzigen Schnelllebigkeit etwas Zeit zum Träumen und Fühlen geben.

Heidrun A. Hoss – Poesie
Gerhard A. Schiewe – Akkordeon


Eintritt frei - Spende erbeten

3 Fr 20:00
Café Tasso    Konzert (Acoustic Pop/Folk): Bity Booker

 

Bity Booker wuchs in Italien auf dem Land in einer Künstlerfamilie auf. Sie begann in ganz jungen Jahren mit dem Singen in verschiedenen Chören und in der Schule. Sie spielte für einige Jahre in Death Metal Bands, bevor sie sich in Richtung der - wie sie es nennt - 'acoustic troubles' bewegte.
Nach ihrem Abschluss zog sie nach Brisbane, wo sie als Solomusikerin an verschiedenen Orten auftrat. Danach zog sie nach Sydney, wo sie die selbstproduzierte, auf 500 Vinylexemplare limitierte EP "See you @ Elephant Tree" aufnahm. 2013 reiste sie nach Großbritannien und ließ sich in London nieder, eine Stadt, die sie 'Zuhause' nennt. Mit ihrem einzigartigen Songwritingstil verwebt Bity Booker auf ihrer klassischen Gitarre Elemente des Folk, Country und Blues miteinander, um einen unverwechselbaren Sound zu kreieren, der ganz ihr gehört.

Weitere Infos unter Bity Booker


Eintritt frei - Spende erbeten

4 Sa 20:00
Café Tasso    Konzert (Liedermacher): The Cat's Back

 

Anne Harmsen

 

Gerade wenn man denkt zu wissen in welche Schublade sie passt, verwirrt sie doch wieder.
Die Stimme zeigt eine große Skala an Atmosphären, ihr Akkordeon begleitet laut und mitreißend oder minimal.....
Eine große Lebensfreude, Hunde, die Liebe, der Tod, doofe Freunde und selbst Selbst-Ironie...alles schaut vorbei in ihren abwechslungsreichen Lieder.

 

Weitere Infos unter www.thecatsback.nl


Eintritt frei - Spende erbeten

7 Di 20:00
Café Tasso    Konzert (Jazz): Endgegner

 

EndgegnerVirtuell aber handgemacht - Zusammen mit einem Team aus musikalischen Abenteurern werden teils bekannte Videospielmelodien in das weite Reich des Modern Jazz transportiert, wobei die Charaktere der Stücke mit den Nebengenres Klassik, Rock, Funk und Free sehr variantenreich daher kommen. Ebenso die Melodien, welche aus Klassikern wie Zelda, Final Fantasy oder Metroid stammen. Auch welchen der virtuelle Spielplatz unbekannt ist, kann sich hier ein anderes Bild von der meist unterschätzen Gamesmusik machen, welche hier sehr eigen von den Musikstudenten aus Köln, Essen und Osnabrück in diesem neuen Gewand präsentiert wird. Und das alles live in der Ego-Perspektive!

Johannes Still - Klavier
Christina Zurhausen - Gitarre
Dominik Ehrl - Bass
Ramon Keck - Schlagzeug


Endgegner auf YouTube 1 und 2


Eintritt frei - Spende erbeten

9 Do 20:00
Café Tasso    Lesung: Die Unerhörten

 

Die Unerhörten sind kreative, talentierte Autorinnen und Autoren, die mit großem Engagement unerhörte Literatur schreiben und ihre Texte seit 2009 gemeinsam in Berlin vorlesen. Das Besondere an den "unerhörten" Leseabenden ist die breit gefächerte Individualität der Schreibstile.

2011 waren Die Unerhörten nominiert zur besten Lesebühne Berlins.

Dieser Abend steht unter dem Motto: Skandal!


Eintritt frei - Spende erbeten

10 Fr 20:00
Café Tasso    Konzert (Osteuropäische Folklore): Zhetva

 

ZhetvaDie Band Zhetva hat sich im Herbst 2005 zusammengefunden und ist seit 2006 regelmäßig in diversen Klubs und Kneipen,
auf Straßenfesten und Partys zu hören.
ZHETVA spielt traditionelle Lieder aus Osteuropa in eigenen Arrangements. Russische Melancholie trifft auf Balkangrooves, ungarischer Czardas auf Zigeunerromanzen. Dabei legen sich über Polka- und Reggaerhythmen von Gitarre, Bass und Schlagzeug teils gefühlvoll zarte, teils kraftvolle Melodielinien von Gesang, Klarinette und Geige. Es entsteht eine wilde Mischung aus Folk, Rock, Polka und Klassik, gut zum Zuhören und zum ausgiebigen Tanzen.

Hanka Dietrich - Gesang
Susanne Pudig - Violine, Klarinette, Gesang
Stephan Langer - Gitarre
Till Repp - Bass
Alexander Doll - Schlagzeug

Weitere Infos unter www.zhetva.de


Eintritt frei - Spende erbeten

10 Fr 20:00
Karl Ballmer Saal    Vortrag: Russlands Entwicklung von 1991 bis zur Einverleibung der Krim. Vom kranken Mann zur „Bedrohung der Zivilisation?“

 

Kai_Ehlers Akademie-Vortrag mit Kai Ehlers (Hamburg)

 

Dem heutigen russischen Präsidenten Wladimir Putin wird nachgesagt, den Zusammenbruch der Sowjetunion für die größte Katastrophe des letzten Jahrhunderts zu halten. Für diese Sicht der Geschichte muss er sich einen neuen Stalin, seit Eingliederung der Krim in die Russische Föderation sogar einen neuen Hitler nennen lassen.

Welchen Weg hat Russland genommen, seit es 1991 aus den Trümmern der Sowjetunion hervorging? Sucht Russland einen Weg der Revanche für die 1991 im Kalten Krieg erlittene Niederlage, ist die von ihm angestrebte Eurasische Union eine Bedrohung der Zivilisation wie Russland zur Zeit von der herrschenden westlichen Politik vorgeworfen wird? Droht in Russland selbst eine repressive nationalbolschewistische Diktatur? Oder sind diese Darstellungen Russlands vielleicht nur Versuche an alten Vorurteilen anzuknüpfen, um das Land weiterhin politisch eindämmen und wirtschaftlich handhabbar machen zu können?

Über den Weg zur inneren und äußeren Rekonvaleszenz dieses großen Landes unter seinen Präsidenten Michael Gorbatschow, Boris Jelzin, Wladimir Putin spricht Kai Ehlers, Russlandforscher seit Beginn der frühen 80 Jahre des letzten Jahrhunderts.

 

Kai Ehlers ist selbstständiger Forscher, Publizist und Buchautor. Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf den Wandlungen im nachsowjetischen Raum und deren lokalen wie auch globalen Folgen, denen er durch Untersuchungen, Gespräche und Aktivitäten vor Ort nachgeht. In diesem Zuge ist auch die Ukraine schon lange in sein Blickfeld gerückt. In Deutschland engagiert er sich in der Debatte um gesellschaftliche Alternativen. Dabei konzentriert er sich in zunehmendem Maße auf die Frage, was Menschenwürde in unserer globalisierten Welt von heute und in Zukunft bedeuten und wie sie gewahrt und entwickelt werden kann. (www.kai-ehlers.de)

 

Veranstalter: Freie Bildungsstiftung, SinneWerk e.V.

Kontakt: Clara Steinkellner, , Tel. 0178 6152189


Ermöglichungsbeitrag: 4-14€

11 Sa 10:00
Karl Ballmer Saal    Seminar: Ist der Sozialstaat ein Auslaufmodell?

 

Seminar mit Kai Ehlers, Clara Steinkellner und Thomas Brunner.

 

Das Modell der sozialen Marktwirtschaft gerät zunehmend an seine Grenze: Trotz stets steigender Staatsquote ist die Gesellschaft nicht sozialer geworden, im Gegenteil: die Arm-Reich-Schere (sowie auch die Staatsverschuldung) wächst stetig. Wir wollen in diesem Seminar ausgehend von Impulsreferaten über neue Formen einer mündigen und selbstverwalteten Sozialkultur ins Gespräch kommen und konkrete Initiativen erörtern.

 

Start: 10.00 Uhr, Ende: 16:00 Uhr

Ermöglichungsbeitrag 15-35 Euro (inkl. Imbiss)

 


Ermöglichungsbeitrag: 15-35€

11 Sa 20:00
Café Tasso    Konzert (Acoustic Pop/Folk): Jess Hart

 

Jess Hart ist eine Singer/Songwriterin, die für ihre erfrischende Kombination aus tiefgründigen Texten und einzigartigem vokalen und musikalischen Stil geschätzt wird. Eine Mischung aus Folk- und Grungeeinflüssen macht sich in ihren Acoustic Rock-Kompositionen bemerkbar, die Themen streifen, die von der hohen Konzentration auf und Isolation durch Medien bis hin zur Erforschung von zeitgenössischen Ideologien wie des wirtschaftlichen Besitzes, der Konsumentenkultur und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft reichen. Hart entfernt sich von der für weibliche Singer/ Songwriter typischen Liebesballade und betrachtet Musik als einVehikel für Veränderung.

 

Weitere Infos unter www.jesshart.com


Eintritt frei - Spende erbeten

14 Di 20:00
Café Tasso    Konzert (Jazz): Moritz Wesp Quartett

 

Das Quartett, das seit 2010 zusammen spielt, präsentiert eigene, stimmungsvolle Kompositionen, die viel Raum für Improvisation bieten. Mal schwebend, mal verträumt, mal energetisch-expressiv - Musik, die den Hörer fesselt und in die unterschiedlichsten Klangwelten mitnimmt. Im Dezember 2012 nahm die Band ihr Debütalbum "Tauchgang" auf und gewann im Juni 2013 den Studiopreis des Deutschlandfunks bei der Bundesbegegnung "Jugend Jazzt". Alle vier Bandmusiker studieren Musik an verschiedenen Hochschulen in Deutschland und der Schweiz.

Moritz Wesp - Posaune
Nico Hering - Piano
Bastian Weinig - Kontrabass
Florian Schwappacher - Schlagzeug

Weitere Infos unter www.moritzwesp.com


Eintritt frei - Spende erbeten

16 Do 20:00
Café Tasso    Lesung: "Der Sturm": Shakespearemärchen von Franz Fühmann

 

Die Herzensgüte eines treuen Freundes rettet den König vor dem Anschlag seines Bruders, und die Weisheit des Windgeistes Ariel hält in zurück von gnadenloser Rache, so dass am Ende doch die Liebe siegt. Eine berührende Prosafassung des letzten Dramas von Shakespeare, die in der Interpretation der Schauspielerin Elisabeth Richter-Kubbutat auf sehr einfühlsame und humorvolle Weise lebendig wird.

Elisabeth Richter-Kubbutat studierte Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" Berlin. Nach ihrem ersten Engagement am Meininger Theater ging sie nach Berlin und spielte am Deutschen Theater, Maxim Gorki Theater und Berliner Ensemble. Sie arbeitete für Film und Fernsehen, war Mitbegründerin des Hackeschen Hoftheaters und wirkte mit an Uraufführungen experimenteller Theaterprojekte junger Künstler. 1995 begann sie mit der Erarbeitung szenischer Lesungen. Seitdem entstand ein umfangreiches Repertoire aus klassischer und zeitgenössischer Literatur. Ihre Lesereisen führen sie quer durch Deutschland.

Sie arbeitet mit den Musikern Susanne Ehrhardt, Susanne Stock, Mark Anders, Matthias Haase, Philipp Richter und Jannis Zotos zusammen.

Seit 2009 arbeitet sie auch als Sprecherin beim RBB.

2012 entstanden vier Hörbücher mit Shakespearemärchen und Novellen von Franz Fühmann (www.richter-kubbutat.de).

Neben ihrer künstlerischen Arbeit unterrichtet sie auf den Gebieten Atem/ Stimme/ Text und Schauspiel.


Eintritt frei - Spende erbeten

17 Fr 19:00
Café Tasso    Vernissage: Tomohisa Ishizuka

 

Tomohisa IshizukaWas ich beim Malen am wichtigsten finde, ist nicht das Objekt, also “was ich male”, sondern ob die reichlichen Farben sowie die kräftigen Linien miteinander harmonieren.

Meine Farbauswahl ist von der wunderbaren Naturlandschaft des amerikanischen Kontinents beeinflusst, und meine Linien entstehen unter dem Einfluss von antiken, amerikanischen Petroglyphen.
Beide Einflüsse entstammen persönlichen Erlebnissen vor Ort.
Ich glaube fest daran, dass ein Kunstwerk nicht von stereotypen Techniken, sondern nur durch die Art und Weise, wie der Künstler sein Leben gelebt hat, bestimmt wird.

- Tomohisa Ishizuka

 

Die Ausstellung ist bis zum 03. Dezember 2014 zu sehen.

 

Um 20.00 Uhr wird es im Rahmen der Vernissage ein Konzert geben.

 

Weitere Infos zum Künstler hier


Eintritt frei - Spende erbeten

17 Fr 20:00
Café Tasso    Konzert (Folk/Country): Markus Rill

 

Herausragende, bewegende Songs, eine einmalige Raspelstimme sowie stilsichere Variabilität zwischen Rock’n’Roll, Country, Folk und Soul sind die Markenzeichen von Markus Rill. 

Der in Frankfurt/M geborene Markus Rill hat in Austin/Texas das Songschreiber-Handwerk studiert und in Nashville/Tennessee gelernt, wie sich aus exzellenten Songs herausragende Alben machen lassen. Mittlerweile bewegt sich Rill so sicher und authentisch in der Welt von Roots-Rock und Americana, dass Künstler wie Johnny Cashs Tochter Rosanne Cash, Ray Wylie Hubbard oder Gretchen Peters seine CDs empfehlen, Ikonen wie Tom Waits, Bonnie Raitt oder Ray Davies ihn bei internationalen Songschreiberwettbewerben prämieren und Konzertbesucher in ganz Europa und den USA zu Fans werden – egal, ob er solo als charmanter Storyteller auftritt oder mit seiner erstklassigen Band The Troublemakers die Bühne rockt. 

Neben den bewegenden Songs ist Rills Sandpapierstimme sein größtes Kapital. Bei Balladen dunkel und warm, wird sie bei Rocksongs zum mitreißenden, kraftvollen Organ. Dazu ist er ein fähiger Gitarrist.

“Songs, die schön mehrdeutig schimmern … brillant getextet" - Rolling Stone

"If voices were highways, Markus Rill's would be gravel ... like Steve Earle, Tom Waits, and Lucinda Williams, Rill excels at songwriting." - PureMusic/USA

"Deutschlands, ja ganz Europas führender Americana-Künstler. Ein bemerkenswerter Songschreiber.” - Frankfurter Allgemeine 

“Markus Rill shows great depth as songwriter, bandleader and producer” – No Depression/USA

Weitere Infos unter www.markusrill.net


Eintritt frei - Spende erbeten

17 Fr 20:00
Morgenstern    Lesung: Michael Fischer und Ron Schmidt lesen aus Hans Zengelers "Traumtänzer"

 

"Ich verfüge zweifelsohne über ein Fluchtorgan, was eine anatomische Besonderheit darstellt. Flüchtig ist daher meine ganze Existenz, flüchtig und nicht zu fassen. Die meisten können ihr Leben an stabilen Fakten festnageln und solchermaßen dokumentieren, daß es sie gibt. Bei mir ist es, als wolle man einen Nagel in die Luft schlagen und daran meine Biographie aufhängen. Mein Leben spottet nicht nur, es entzieht sich auch jeder Beschreibung. Das Charakteristische an mir ist meine standhafte Unbeständigkeit. Und meine Beeindruckbarkeit."

Der Nachtportier eines Hotels hat gekündigt und sich darauf vorbereitet, am letzten Abend aus seinem Leben
zu erzählen. Was anfangs wie ein planvolles Ganzes wirkt, stellt sich bald als Feuerwerk wildester Phantasterei dar.


Eintritt frei - Spende erbeten

18 Sa 20:30
Café Tasso    Improvisationstheater: Im freien Fall

 

Im freien Fall - das Improvisationstheater aus Berlin: Es gibt keine Drehbücher und Regieanweisungen, keine Requisiten oder Textvorlagen. Alles was geschieht, geschieht ohne vorherige Überlegungen, hängt ab von der Spontaneität der Schauspieler, ihrem Einfallsreichtum und ihrer Bereitschaft, miteinander zu agieren. Es entstehen kuriose, witzige, nachdenkliche, traurige oder überraschende, rebellische oder sinnliche Geschichten. Manche Szenen sind nach ein paar Minuten zu Ende, andere dauern einen halben Abend. Gemein ist allen Szenen nur, dass sie von vorne bis hinten frei erfunden und improvisiert sind.


Eintritt frei - Spende erbeten

21 Di 20:00
Café Tasso    Konzert (Jazz): World Citizen Band

 

Die World Citizen Band ist der neueste Coup des argentinischen Gitarristen Ramiro Olaciregui. Die Band ist eine Kollaboration von fünf Musikern aus aller Welt, namentlich Max Von Mosch - Saxophon (Deutschland), Gauthier Toux - Klavier (Frankreich), Kenneth Dahl Knudsen - Kontrabass (Dänemark), Diego Pinera - Schlagzeug (Uruguay) und Ramiro Olaciregui - Gitarre (Argentinien).


Ramiro Olaciregui begann seine musikalischen Studien im Alter von zwölf Jahren in Quito (Ecuardor) as Teil des von Professor Jay Byron geleiteten Fachbereichs Musik der Academia Cotopaxi. Im Alter von 18 Jahren zog Ramiro 1999 nach Buenos Aires, um an der Escuela de Musica Contemporanea (EMC) zu studieren, was ihm später (2003 - 2006) ein Stipendium garantieren würde, um am renommierten Berklee College of Music in Boston (USA) zu assistieren. In Berklee lernte Ramiro den israelischen Saxophonisten Uri Gurvich und den amerikanischen Schlagzeuger Nick Falk kennen, mit denen er Jahre später in New York sein Debütalbum "The Remains" aufnahm. Für dieses Projekt wurde Ramiro auch vom kanadischen Saxophonisten Seamus Blake und dem britischen Pianisten John Escreet begleitet. Momentan lebt Ramiro in Berlin (Deutschland), wo er sein Quintett anleitet und ein gefragter Gitarrist für viele andere Jazzgruppierungen ist.


Eintritt frei - Spende erbeten

23 Do 20:00
Café Tasso    Lesung: Kirstin Messerschmidt: Winterblut

 

Kirstin MesserschmidtDer junge Journalist William ist auf der Suche: Nach der Wahrheit über seinen unbekannten Vater, nach den Ursachen für die Geisteskrankheit seiner Mutter, und schließlich sogar nach seinem plötzlich verschwundenen Lebensgefährten. Eine Spur führt zu einer landesweit bekannten Sekte. Inmitten all der Fragen verliebt William sich in seinen tyrannischen Chef Keno und will ihn mit einem waghalsigen Artikel über die Sekte beeindrucken. Während Kenos Spielchen William beinahe in den Wahnsinn treiben, ergeben die Recherchen für den Artikel Unglaubliches: Williams und Kenos Familien teilen ein Geheimnis...

 

Zur Autorin:

Kirstin Messerschmidt, geb. 1981, ist in Schleswig-Holstein aufgewachsen und begann ihr berufliche Karriere in einem Rechtsanwaltsbüro. Im Alter von 20 Jahren verließ sie ihre geliebte Heimat und ging nach London, um dort für den Musiksender MTV zu arbeiten. Seit 2005 lebt sie in Berlin und ist Musikredakteurin für MTV und VIVA. Geschrieben hat sie schon immer, jedoch meistens unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Beim ehemaligen Satiremagzin ZYN! ließ sie es zwar höchst öffentlich, aber leider unter falschem Namen krachen. Winterblut ist ihr erster Roman.

www.kirstinmesserschmidt.de


Eintritt frei - Spende erbeten

24 Fr 20:00
Café Tasso    Konzert (Vokaljazz): Zôsh

 

Das Soloprojekt der in Berlin lebenden, belgischen Sängerin verbindet ihre faszinierende Stimme mit elektronischen Geräten. Dies ermöglicht ihr eine Vielzahl von Klängen zusammenzuweben. Es entstehen orchestrale Texturen, wunderbare Melodien, bis hin zu komplexen Schichten von lyrischen und polyrhythmischen Farben.

 

Weitere Infos unter www.sophietassignon.be


Eintritt frei - Spende erbeten

25 Sa 20:00
Café Tasso    Konzert (Argentinische Folklore): Miguel Pesce

 

Miquel PesceErster Gitarrist und Musiklehrer in Argentinien (Tango und Folklore). Bei seiner siebten Tournee in Europa wird Miguel Pesce in diesem Jahr sein neues Album präsentieren, auf dem der Künstler die große musikalische Tradition seines Landes heraufbeschwört. Sein großer Respekt für Tradition und seine unermüdliche Suche nach dem speziellen Klang jedes Akkords und dem Rhythmus der populären Musik seines Landes sind grundlegend für sein künstlerisches Schaffen.
Der Künstler steht unter der Schirmherrschaft des Außenministeriums von Argentinien und wird viele Konzerte in verschiedenen Städten in Deutschland geben (Berlin, Hannover, Nordhorn, Stuttgart, Gelnhausen, Bonn und Heidelberg).


Weitere Infos unter www.miguelangelpesce.com.ar


Eintritt frei - Spende erbeten

28 Di 20:00
Café Tasso    Konzert (Jazz): bodosapiens

 

Hier heißt es alles andere als ʻSurvival of the Fittestʼ - Die drei Köpfe des Herren bodosapiens sind sowohl kompositorisch als auch spielerisch gleichberechtigt, gleich stark, gleich eigenwillig, gleich verschieden. Auf erfrischende Weise stellt er sich der Nischeneinordnung quer und weiß trotzdem seine Vorfahren mit hartem Swing zu würdigen.
Im Vordergrund: Das Zusammenspiel, die Kommunikation. Seine dreifachen Persönlichkeiten verständigen sich so natürlich wie es nur die eines dreiköpfigen Geschöpfes kann. Mal wie aus einem Munde, mal provokant und konfrontationsfreudig, aber stets musikalisch und aufeinander hörend. Die drei Musiker bilden das Wesen des bodosapiens und schaffen damit ihre ganz willkommene Nicht-Gattung des modernen Jazz Triospiels.

Gewinner des StudyUp-Awards 2013 -„[...] gewann das ebenso fulminante wie experimentelle Klaviertrio Bodosapiens für seine mitreißende Kultivierung (Tom Bullmann, NOZ)
„ [...] Dabei agieren Schlagzeuger, Bassist und Pianist völlig gleichberechtigt nebeneinander, zeigen eine traumhafte Sicherheit und Präzision im Zusammenspiel bei der Interpretation der ausschließlich selbst komponierten Stücke.“ (Klaus Terbrack, Journal der Hochschule Osnabrück)

Aaron Seitz - Flügel
Yannik TiemannKontrabass
Jo BeyerSchlagzeug


Weitere Infos unter www.bodosapiens.com


Eintritt frei - Spende erbeten

30 Do 20:00
Café Tasso    Lesung: Storyatella - Berliner Kurzgeschichten

 

Der Literatursaloon Lunge existiert seit 15 Jahren. Seit 5 Jahren lesen Autoren udn Autorinnen jeden letzten Donnerstag des Monats im Café Tasso ihre Geschichten einem wachsenden Publikum vor. Die Vielfalt der Texte brachte viele Augen zum Leuchten, regte Gedanken an, provozierte zustimmende und kritische Bemerkungen, jedoch blieb kaum ein Gast ungerührt.

Neuerdings gibt es zusätzlich zu den Kurzgeschichten musikalische und/ oder poetische Beiträge, wodurch die Abende im Literatursaloon Lunge noch einmal eine ganz andere Note erhalten.

Durch das langjährige Bestehen des Literatursaloonsu und die zunehmende Qualität der Texte inspiriert, gründeten zwei Autoren die Geschichtenzeitschrift STORYATELLA. In ihr erscheinen zahlreiche Geschichten von Autoren und Autorinnen des Literatursaloons.

Wir freuen uns, Sie bei einer der nächsten Lesungen als Neu- oder Stammpublikum begrüßen zu dürfen.

An diesem Abend präsentiert Storyatella Berliner Shortstories zum Thema Warten.

Es lesen: Aleksandra Koluvija, Oliver Bauer, Maria Pätzold, Lydia Kraft, Frank Nussbücker, Thorsten Falke.


Eintritt frei - Spende erbeten

31 Fr 20:00
Café Tasso    Konzert (Gitarre Solo): Luis Eduardo Orias Diz

 

In der Laufe seiner Karriere galt sein Interesse für das traditionelle Repertoire der klassischen Gitarre, der  Alten und zeitgenössischen Musik und  der argentinischen Folklore.
Aus diesem Grund wurde er nach seiner Rückkehr nach Argentinien (2003) von dem argentinischen Komponisten Marcelo Delgado eingeladen, bei der « Compañia Oblicua » teilzunehmen, einem Ensemble zeitgenössischer Musik. Die Compania Oblicua betätigt sich intensiv als bei der Verbreitung der Musik von Strawinsky, Kagel, Ligeti, Masliah, Gismonti, Feldman, Franciosi, Kampela und andere Avantgarde-Komponisten. Im Jahre 2005 wurde er als Mitglieder dieses Ensembles an  das CETC (Experimentelles Zentrum derr  Theater Colon) für das Projekt « Residencias » eingeladen, wo Komponisten und Choreographen  vier neue Stücke mit Tanz, Musik und Musiker gestalten sollten. Später gab ihm das « Cruces » Projekt  die Möglichkeit zur Ur-Aufführung  von drei originalen Werke für Trio (Flöte, Gitarre und Schlagzeug),  bevor er 2010 nach Europa übersiedelte.

“(…) die Arbeit des Luis Eduardo Orias Diz stellt eine sehr angenehme Überraschung in mehr als ein Aspekt dar. Einerseits verbindet sich mit seiner Schule, eine tadellose persönliche und schwungvolle, anzügliche Note welche zur Meditation auffordert“ Claudio Ratier (Cantabile Magazine-Buenos Aires)

Weitere Infos unter www.oriasdiz.com


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31 Fr 20:00
Morgenstern    Musikalische Lesung: Heftpremiere und Lesung: Poesiealbum 51 „Christian Morgenstern zum 3.“

 

Ein besonderer Anlass steht am Freitag, 31. Oktober, um 20 Uhr an. Der Märkische Verlag Wilhelmshorst lädt zur Heftpremiere des Poesiealbums 51 „Christian Morgenstern zum 3.“ ein.
Blanche Kommerell trägt vor und wird von Tilmann Denhard (Jazzflöte) begleitet.

„Morgensterns heiter-groteske Gedichte in der Art der Galgenlieder und des Palmström machten den listen- und einfallsreichen Literaten rasch bekannt. Hinter dem vordergründigen Spaß dieser Dichtungen eröffnet sich aber ein Stück Weltanschauung der hemmungslosen Freiheit, wodurch die Welt anders und andere Dinge gesehen werden, als Andere das können. Mit ihnen kann hinter vermeintliche Konstanten geblickt und zu verblüffenden Einsichten gelangt werden. Dagegen formt der späte und kränkelnde Morgenstern seine Welt unerwartet zu schönen, zarten und tiefsinnigen Gedichten“, schreibt Klaus-P. Anders vom Märkischen Verlag.

 


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