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2

Januar

Mo 19:30
Morgenstern    Lesekreis: Wir lesen und besprechen "Eine persönliche Erfahrung" von Kenzaburo Oe

 

Wir lesen und besprechen gemeinsam „Eine persönliche Erfahrung“ von Kenzaburo Oe.
Eine schöne Einführung in den Text findet ihr hier bei der Zeit.
Bei Interesse, Fragen oder Anregungen rund um den Lesekreis wendet euch an
.


Eintritt frei - Spende erbeten

20

Januar

Fr 19:30
Morgenstern    Lesung: Christian Simon "Dahlem - Zwischen Idylle und Metropole"

 

Die einstige königliche Domäne Dahlem entwickelte sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts zum noblen Villenvorort der nahe gelegenen Hauptstadt. Doch nicht nur wohlhabende Berliner siedelten sich hier an, sondern auch eine Vielzahl von Forschungseinrichtungen, die Dahlem bald zu einem Zentrum wissenschaftlicher Forschung von Weltrang machten. Christian Simon erzählt die Geschichte eines der prominentesten Ortsteile Berlins von den Anfängen bis heute. Dabei dürfen natürlich auch die spannenden Geschichten der Einwohner Dahlems nicht fehlen – von den ersten Bauern bis hin zu Schauspielern, NS-Größen und US-Offizieren in jüngerer Zeit.
 
Christian Simon, geboren 1960 in Berlin, studierte Geographie, Politologie und Grundschulpädagogik an der Freien Universität Berlin. Promotion mit einem Berlin-Thema an der Technischen Universität Berlin. Er ist tätig als Stadtführer sowie als Autor und Verleger von Berlin-Literatur.


Eintritt frei - Spende erbeten

27

Januar

Fr 19:30
Morgenstern    Lesung: Bernd Mannhard "Keimzeit. Ein Moabit-Krimi"

 

Vor dem Pinkelhäuschen am Moabiter Stephanplatz liegt ein Toter. Es handelt sich um den erfolglosen Foto-Künstler Stephan Klein, der nicht nur mit dem Inhaber der örtlichen Kunstgalerie über Kreuz lag, sondern auch mit den Leuten, die ihn mittels Luxussanierung aus seiner Altbauwohnung vertrieben haben. Kommissar Hajo Freisal findet sich bei seinen Ermittlungen unversehens in einer Schlangengrube aus Kulturschaffenden, Gentrifizierungsgegnern und Bauträgern wieder – und sieht sich bald mit einer bizarren Wendung des Falls konfrontiert.

 

Bernd Mannhardt, geboren 1961 in Berlin, ist in der Öffentlichkeitsarbeit tätig. Er veröffentlichte bislang neben kriminalistischen Kurzgeschichten auch Rezensionen für das Stadtmagazin "Zitty", Feature für "DeutschlandRadio" und Kurzhörspiele für WDR und HR. Mannhardt ist Mitglied in der Autorengruppe "Das Syndikat" und lebt in Berlin.


Eintritt frei - Spende erbeten

30

Januar

Mo 19:30
Morgenstern    Lesekreis: Roman „Verlorene“ von Cormac McCarthy

 

Wir lesen und besprechen gemeinsam den Roman „Verlorene“ von Cormac McCarthy. Eine ausführliche Besprechung des für McCarthy typischen, düsteren Werks findet ihr hier in einem älteren Artikel aus der Zeit oder in der Rezension von Michael Althen.

 

Bei Fragen oder Anregungen zu unserem Lesekreis wendet euch an
.

 


Eintritt frei - Spende erbeten

10

Februar

Fr 19:30
Morgenstern    Lesung: Norbert Wollschläger, "In der Hitze des kalten Krieges. Ein zeitgeschichtlicher Tatsachenroman"

 

Autor Norbert Wollschläger stellt sein Romanprojekt vor.

Aus einer Buchbesprechung:

„Acht Tage im Juli 1952: Der Jurist Walter Linse wird in Westberlin entführt und in den Ostteil der Stadt verschleppt. Sechs Schulfreunde helfen bei der Suche nach den Tätern. Norbert Wollschläger erzählt ihre Geschichte wie einen Krimi und macht dadurch das Berlin des frühen Kalten Krieges wieder lebendig – präzise recherchiert, atmosphärisch dicht und hoch spannend. Sehr lesenswert.“  Dr. Bettina Greiner, Koordinatorin des Berliner Kollegs Kalter Krieg.

Wollschlägers Roman basiert auf Erinnerungen von Zeitzeugen, Unterlagen und Akten der Polizei, der Gerichte, wissenschaftlicher Archive und Schulen, sowie Berichten aus originalen Wochenschauen, der Tagespresse und des Rundfunks. Die Handlung knüpft an das tatsächliche Geschehen von damals an; einige Personen und vorkommende Namen sind frei erfunden.
Mehr zum Autor und seinem Roman hier auf seiner Webseite.


Eintritt frei - Spende erbeten

17

Februar

Fr 19:30
Morgenstern    Lesung: Autorin Martina Kröpelin-Aye, "Geschichte einer Tänzerin. Prag - Wien - Berlin"

 

Irene bricht nach dem Krieg – ganz allein und zu Fuß – von Prag Richtung Wien auf. Irene liebt es, zu tanzen. Wenn sie tanzt, vergisst sie die schwere Zeit des Nationalsozialismus in Prag. Schon mit ihrem Onkel Karl, der sich als Soldat nach dem Ersten Weltkrieg erschoss, hatte die Linie eines unnatürlichen Todes begonnen, die auch vor Vater und Mutter keinen Halt machen sollte. Irene trifft die Tänzerin Mary Wigman und beginnt eine Ausbildung im Freien Tanz. Doch Irene lebt in der DDR, wo die Freien Künste als abgehoben und nicht volksnah gelten. Sie schließt sich der widerständischen Erneuerungsbewegung der Kirche an.

Die Autorin Martina Kröpelin-Aye, geboren 1963, lebt mit ihrer Familie in Berlin. Seit längerem stehen die Lebensgeschichten von Menschen im Mittelpunkt ihrer literarischen Auseinandersetzung, so entstand auch „Geschichte einer Tänzerin. Prag – Wien – Berlin“ auf der Basis von Interviews.


Eintritt frei - Spende erbeten

18

Februar

Sa 19:30
Morgenstern    Literaturquiz: Unser Pubquiz bei Wein, Bier und Häppchen

 

Sei es die pastorale Laienlyrik Kirgisiens im ausgehenden 18. Jahrhundert, der „gestutzte“ Dativ in der Rhetorik Donald Trumps oder die Figur des betrunkenen Astronauten in der finnischen Science Fiction – bei unserem todernsten Quiz bleibt kein relevanter Bereich im weiten Feld der (anständigen) Literatur unangetastet.

 

Bitte um Anmeldung:

 

Eintritt frei – Küchen-Spende erbeten.


Eintritt frei - Spende erbeten

27

Februar

Mo 19:30
Morgenstern    Lesekreis: Chimamanda Ngozi Adichie, "Blauer Hibiscus"

 

Wir lesen und besprechen gemeinsam den Roman „Blauer Hibiscus“ von
Chimamanda Ngozi Adichie. Verschiedene Rezensionen zum Roman, der vor
dem Hintergrund der politischen Unruhen Nigerias in den frühen neunziger Jahren
spielt, findet ihr hier bei den Perlentauchern.

 

Bei Fragen oder Anregungen zu unserem Lesekreis wendet euch an .

 


Eintritt frei - Spende erbeten

3

März

Fr 19:30
Morgenstern    Lesung: Josef Schley, "Rockfest"

 

Zum zweiten Mal findet in diesem Jahr an der Jim-Morrison-Schule im Berliner Bezirk Steglitz/ Zehlendorf das ROCKFEST statt. Die verantwortlichen Schüler und ihre beiden Lehrer Elli Beck und Wolf Märtens feiern die Veranstaltung als großen Erfolg, bis ihre Freude ein jähes Ende findet. Beim nächtlichen Abbau der Anlage finden sie im Technik-Keller der Schule einen Toten. Kriminalhauptkommissar Hans Stern vom LKA Berlin und sein Team der 1. Mordkommission übernehmen die Ermittlungen. Viel Arbeit liegt vor ihnen, denn der Täter könnte sich unter den zahlreichen Teilnehmern des Rockfestes befinden.

 

Die Lesung wir musikalisch begleitet von Björn Birkholz (Cajon) und Ben Döring (Gitarre und Gesang). Die beiden standen schon bei der Veranstaltung, die dem Kriminalroman zugrunde liegt, auf der Bühne.

Mehr zum Autor und seinem Krimi gibts hier in einem Beitrag der Berliner Woche nachzulesen oder auf seiner Facebook-Seite.


Eintritt frei - Spende erbeten

10

März

Fr 19:30
Morgenstern    Lesung: mit Uwe Neumann, Georg Kempa, "Liebeskatastrophen oder Shakespeare trifft Brel"

 

„Wenn die Musik der Liebe Nahrung ist, spielt weiter.“ In diesen unsterblichen Versen des britischen Renaissancedichters steckt schon die Essenz des Abends: Die Wonnen der Liebe, aber auch der Wahnsinn und die Verzweiflung, die sie mit sich bringen, finden ihren Ausdruck in der Musik.
Und in der Poesie, sollte man hinzufügen. Wie auch Jahrhunderte später in den Chansons von Brel, Aznavour und anderen. Eigentlich sind das Minidramen, Fünf-Minuten-Stücke, die zuweilen fast wie ein Echo jener so fernen leidenschaftlichen Shakespearezeit wirken. Der Gitarrist Georg Kempa und der Schauspieler Uwe Neumann möchten, durchaus auch auf experimentelle Weise, diese Welten miteinander verbinden, ineinander verschränken, und dabei manche überraschenden Verbindungen zwischen beiden Welten zutage fördern.

Mehr zu Neumann und Kempa sowie Video-Mitschnitte des Programms gibts hier.


Eintritt frei - Spende erbeten

12

März

So 11:00
Morgenstern    Kinderbuch-Lesung: Karen Plate-Buchner, "Löwe, Frosch und Honigbiene"

 

Fast wie in einem Adventskalender gibt es in diesem Buch 24 bunte Bilder mit kleinen Gedichten über Tiere. Wie im Leben dreht sich vieles dabei ums Essen.
Karen Plate-Buchner wurde 1956 in Berlin geboren und arbeitete dort 30 Jahre lang sehr gerne als Studienrätin. Erst seit der Beurlaubung zur Pflege ihrer Mutter begann die Leseratte selber zu schreiben. Die Bändchen »Der Prinz von Kreta – Schlichte Gedichte« 2014 im Frankfurter Literaturverlag und »Schwanensee. Kein Ballett. Gedichte.« 2016 im Schardt Verlag Oldenburg enthalten auch Texte über Pflege und Demenz, heranwachsende Kinder und alternde Eltern. Jetzt hat sie kleine Gedichte für die schönsten Bilder ihrer Mutter verfasst. Das Büchlein soll Kindern Spaß machen, aber vielleicht auch Kranke wie Pflegende ermuntern und anregen.


Eintritt frei - Spende erbeten

17

März

Fr 19:30
Morgenstern    Lesung: Eva Reichmann, "Schönheitskorrekturen"

 

Richard Altinger, Sonderermittler aus Wien, ermittelt in Bielefeld und kommt mit der deutschen Mentalität so gar nicht klar. Anlass für seine grenzüberschreitende Tätigkeit gibt das Verschwinden eines ursprünglich österreichisches Ehepaars während seines Urlaubs in Südafrika.

 

Ähnlich wie Luther Chagall in „Kalten Grund“ mit der österreichischen, so geht es nun Richard Altinger in Bielefeld mit der deutschen: Er fühlt sich fremd, beobachtet den dortigen Alltag mit Verwunderung, gelegentlich gar mit Bestürzung. Dieser fremde Blick lässt uns Gewohntes neu sehen. Wir bekommen eine neue Sicht auf Altvertrautes und entdecken Zusammenhänge, die uns zuvor wenig wichtig erschienen waren. Das ist nur eine Seite des Buches. Wenn zum Schluss die Kriminalkommissare Mendelsohn aus  dem Sauerland und Godejohann aus Bielefeld mit dem Postenkommandanten Krallinger aus dem Salzkammergut beisammen sitzen und gemeinsam den Fall lösen, dann hat es das in der Literatur so noch niemals gegeben!

 

»Humor beweist die Österreicherin ... in vielen Szenen ihres Romans. Witzig kehrt sie die Sonderbar-keiten des österreichischen Dialekts heraus, gibt ihren Figuren dosiert Marotten oder einfach nur Charme mit Lokalkolorit. Dann dürfen sie über alles meckern, über die Rechtschreibfehler der Lokal-zeitung oder die Schrullen eines deutsch-österreichischen Vereins.«  (Neue Westfälische Zeitung)


Eintritt frei - Spende erbeten

24

März

Fr 19:30
Morgenstern    Lesung: Key Pankonin, "Keynkampf" und "Novemberecho"

 

Key Pankonin war Sänger und Gitarrist in den Bands Die Firma, Ichfunktion, Bunchaweirdos und The Ähh. Er verfasste zudem Texte für die Bands Die Firma und Inchtabokatables. Vor dem Mauerfall und in der ersten Hälfte der Neunzigerjahre zählte Pankonin zu den zentralen Gestalten der alternativen Musikszene des Berliner Bezirks Prenzlauer Berg. In seinem autobiographischen Roman „Keynkampf“ verarbeitete er seine Jugend in der Punkszene der DDR.

In seinem Roman »Novemberecho« entfaltet er die Suche nach dem inneren Gleichgewicht, irgendwo zwischen Berlin, New York und London, zwischen Liebe, Musik und Alltag. Die geheimnisvoll-zerstörerische Frau, die für den Leser ohne Namen bleibt, hält er für die Liebe seines Lebens, doch am Ende erweist sie sich als ein Messer aus Schmerz, das in seinem Herzen wühlt. Ein sehr persönlicher Roman über Liebe, Verhängnis und die Suche nach sich selbst.


Eintritt frei - Spende erbeten

27

März

Mo 19:30
Morgenstern    Lesekreis: Shumona Sinha, "Erschlagt die Armen"

 

Wir lesen und besprechen gemeinsam den Roman „Erschlagt die Armen“ von
Shumona Sinha.

 

Die beste Zusammenfassung findet sich auf der Verlagsseite:

"Der Skandalroman aus Frankreich über die Unlebbarkeit des Asylsystems, erzählt in verstörend schönen Bildern.


»Erschlagt die Armen!« ist Titel eines Prosagedichts von Charles Baudelaire, und die Protagonistin dieses Romans scheint ihn wörtlich genommen zu haben: Die junge Frau schlägt einem Migranten in der Metro eine Weinflasche über den Kopf und findet sich in Polizeigewahrsam wieder. Dort soll sie sich erklären: Was treibt eine dunkelhäutige Frau indischer Abstammung, die in der Asylbehörde als Dolmetscherin zwischen Asylbewerbern und Beamten vermittelt, zu einer solchen Tat? Täglich übersetzt sie das Jammern und die Lügen der Asylbewerber, deren offensichtliches Elend der Behörde nicht reicht – und ist angewidert vom System, deren Teil sie geworden ist. Als Migrantin bleibt sie fremd in den Augen der Beamten, aber auch für ihre ehemaligen Landsleute ist sie fremd – als eine, die es geschafft hat. Schließlich scheint es auch für sie in der menschengemachten Enge der Welt keine andere Begegnung als den Angriff zu geben.

Erschlagt die Armen! ist ein zorniger Roman, der in kraftvoller, bilderreicher Sprache aufrüttelnde Fragen zu Identität und Zusammenleben in einer globalisierten Welt stellt.

Shumona Sinha, geboren 1973 in Kalkutta, lebt seit 2001 in Paris. An der Sorbonne schloss sie ihren Magister in Literaturwissenschaft ab. Von 2001 bis 2008 arbeitete Sinha als Lehrerin für Englisch an weiterführenden Schulen; ab 2009 war sie als Dolmetscherin für Asylsuchende tätig. Nach der Veröffentlichung von Erschlagt die Armen! 2011 verlor sie ihre Arbeit bei der französischen Migrationsbehörde. Ende 2013 erschien ihr dritter Roman Calcutta, ebenfalls vielfach ausgezeichnet. Sie veröffentlichte mehrere Gedichtbände auf Französisch und Bengalisch. 2008 erschien ihr erster Roman Fenêtre sur l’ Abîme."

Die sehr gute Rezension im Tagesspiegel zitiert die Autorin mit "Ich schreibe wie man spuckt".

Die Rezension in der Zeit zeigt die Dolmetscherin als Bindeglied im Asylsystem zwischen den zum Mißtrauen erzogenen Beamten und den zum Lügen verurteilten Antragsstellern.

Bei Fragen oder Anregungen zu unserem Lesekreis wendet euch an .


Eintritt frei - Spende erbeten

31

März

Fr 19:30
Morgenstern    Theater: Fjodor Dostojewski, "Traum eines lächerlichen Menschen"

 

- Inszeniert und gespielt von Schauspieler Edgar Bangert -


Vom Leben frustriert, beschließt ein Mann, sich das Leben zu nehmen. Unverhofft schläft er ein. Auf einmal träumt er, von einem ihm unbekannten Wesen auf einen fremden Planeten entführt zu werden.

 

"Kinder der Sonne. Kinder ihrer Sonne! O wie waren sie schön! Nie habe ich Menschen von solcher Schönheit gesehen!" Mit zunehmender Verweildauer stellt er fest, dass ihm die Wesen immer ähnlicher werden und das Drama beginnt.

In seiner Erzählung aus dem 19. Jahrhundert beschreibt Dostojewski Größe, Elend und Zerfall menschlicher Gesellschaft auf prophetische Weise. Edgar Bangert spielt die Geschichte ernsthaft, tragisch, unterhaltsam und witzig. Regie und  die Bühnenfassung des Textes stammen von ihm. Unter anderen wurde das Theaterstück im Palais Pallfy in Wien aufgeführt.


Eintritt frei - Spende erbeten

1

April

Sa 19:30
Morgenstern    Literaturquiz: Unser Pubquiz bei Wein, Bier und Häppchen

 

 

Wir starten die nächste Runde unseres allseits beliebten Literatur-Pubquiz. Bei Wein, Bier und Häppchen gibts (teilweise sogar lösbare) Fragen zu fast jedem erdenklichen literarischen Thema von A wie "Antiautoritäre Novellen im Biedermeier" bis Z wie "zoroastrische Erbauungslyrik".


Bitte um Anmeldung: .


Eintritt frei - Küchenspende erbeten.


Eintritt frei - Spende erbeten

7

April

Fr 19:30
Morgenstern    Lesung: Frauke Tuttlies, "Liebessequenzen"

 

- Gelesen und vorgestellt von Verleger Michael Fischer -

 

Aus dem Verlagsprogramm:

 

"Wie habe ich meine ersten Erfahrungen mit der Liebe gemacht? Um das zu beantworten, fängt Frauke Tuttlies schon vor der Pubertät an, Erinnerungsschnipsel zu sammeln, die sich wie ein Mosaik zusammensetzen. Sie schildert ihre Herangehensweise beim Schreiben so: Ich musste beim Schreiben der Liebessequenzen an 'Bilder einer Ausstellung' denken. In seinem Klavierzyklus gestaltet Mussorgsky musikalisch eine Reihe von Bildern, die immer wieder von einer kurzen Promenade unterbrochen werden. Und so ist es in meinen Liebessequenzen, die aus vielen kleinen Pixeln bestehen, eingeleitet und unterbrochen von einem Monolog - und am Ende entsteht dann eine Geschichte. Diese Geschichte wird im Laufe der Zeit übrigens immer erwachsener …"

Mehr zu Buch sowie verschiedene Rezensionen hier bei der dahlemer veragsanstalt.


Eintritt frei - Spende erbeten

8

April

Sa 14:00
Morgenstern    Ausstellung: Vernissage: "Behaust oder unbehaust sein in der Welt", Collagen von Frau Hahn

 

"Meine Bilder sind Collagen aus Zeitschriften und Prospekten aus der 'zu verschenken' Kiste im Morgenstern - Antiquariat und Café. Es handelt sich bei dieser Technik um eine vortreffliche Gestaltungsmöglichkeit für jeden Menschen. Ich entdeckte sie durch eigene innere Bilder in einem kreativen Austausch, im Einvernehmen oder Widerspruch mit mir und anderen. Jeder hat seine eigene ART."

 

Die Ausstellung ist bis Ende Mai zu sehen.

 


Eintritt frei - Spende erbeten

21

April

Fr 19:30
Morgenstern    Lesung: Ruprecht Günther, "Die Lüchsin"

 

Berlin Tierpark. Ein außergewöhnliches Mädchen lebt zusammen mit drei Freunden auf der Straße. Was sie eines Abends im Wald entdeckt, erschüttert nicht nur ihr Schicksal, sondern auch die Grundfesten Europas... Eine Krankenschwester in einer geriatrischen Klinik erhält von ihrem Stationsarzt eine seltsame Anweisung, die sie in eine tiefe Krise stürzt...Ein Junge besteht, ohne es zu wollen, den Aufnahmetest für die 'Insel' - eine Mischung aus Forschungseinrichtung, Eliteschule und Universität. Er stößt dort auf dunkle Machenschaften und Geheimnisse...

 

Ein schillernder, abenteuerlicher Roman über eine düstere und bitter-süße Zeit, die Schmerzen des Menschwerdens, eine ungewöhnliche und große Liebe, tiefe Freundschaft, Hass und Verblendung, Platons Höhle, ein wiedererwecktes Labyrinth und Lu, die Lüchsin.


Eintritt frei - Spende erbeten

24

April

Mo 19:30
Morgenstern    Lesekreis: Chris Cleave, "Little Bee"

 

»Ein ganz und gar ungeheuerlicher Roman über den Wert des Öls und den des Menschen.«

Der Autor wird in einem Interview auf der dtv-Seite zitiert mit:

"Gab es für Sie einen persönlichen Grund, diesen Roman zu schreiben?

 

Ja, da gab es tatsächlich eine zufällige Begegnung, die mich wachgerüttelt hat. Vor ungefähr 15 Jahren hatte ich verschiedene Jobs in den Semesterferien, und drei Tage lang habe ich in der Kantine des Campsfield House in Oxfordshire gearbeitet. Das ist ein Auffanglager für Asylbewerber – ein Gefängnis, wenn Sie so wollen, voller Leute, die niemals ein Verbrechen begangen haben. Ich wohnte drei Jahre lang zehn Kilometer von diesem Ort entfernt und wusste nicht einmal, dass er existierte.
Die Zustände dort waren erschreckend. Ich kam mit Asylbewerbern ins Gespräch, die durch die Hölle gegangen waren und mit ziemlicher Sicherheit in diese Hölle zurückgeschickt werden würden. Einige von ihnen waren wunderbare Menschen, und es war erschütternd zu sehen, wie wir sie behandelten. Wenn wir Unschuldige ins Gefängnis stecken, machen wir sie krank, und wenn wir sie abschieben, bedeutet das für sie häufig das Todesurteil. Ich wusste, dass ich darüber schreiben musste,  über dieses schmutzige Geheimnis."

Hier findet sich die Rezension in der FAZ.

 

Bei Fragen oder Anregungen zu unserem Lesekreis wendet euch an .

 

 

 


Eintritt frei - Spende erbeten

5

Mai

Fr 19:30
Morgenstern    Lesung: Heike Avsar, "Sterne über Anatolien: Leben zwischen zwei Kulturen"

 

Aus dem Klappentext: Ungewöhnlich höflich erscheint ihr der junge Mann, den sie in einer Diskothek in Berlin trifft. Gewollt oder nicht, sie ist verliebt. Doch diese Bindung bringt reichlich Schwierigkeiten mit sich, denn der junge Mann ist Türke und zudem noch einige Jahre älter als sie. Wenige Familienmitglieder wollen eine solche Beziehung akzeptieren. Die Geschichte einer Liebe und eines Lebens zwischen den Kulturen: Ausgrenzung und Vorurteile, mit denen sich plötzlich auch die Protagonistin konfrontiert sieht, doch auch Vielfalt und neue Welten.
Bekommt eine solche Liebe die Chance zu bestehen?

Durch momentane Ereignisse werden die Erzählungen der Autorin besonders aktuell, denn Ablehnung und Ausgrenzung aufgrund vager Vorurteile sind wieder ‚modern‘.


Eintritt frei - Spende erbeten

12

Mai

Fr 19:30
Morgenstern    Lesung: Rosa und Jonathan Tennenbaum, "Theodor Fontane - ein Porträt in Gedichten und Selbstzeugnissen"

 

Er wird der große Dichter und Wanderer der Mark genannt, doch er war mehr als das. Als Journalist und Theaterkritiker beleuchtete er sein Jahrhundert mit kritischem Verstand und hielt seinen Zeitgenossen in seinen Romanen einen Spiegel vor. Sie hören einige seiner großartigen Balladen sowie Auszüge aus Prosawerken und Aussagen von Zeitgenossen, begleitet von Klaviermusik aus dieser Epoche.


Eintritt frei - Spende erbeten

19

Mai

Fr 19:30
Morgenstern    Lesung: mit der dahlemer verlagsanstalt

 

Verleger Michael Fischer stellt gemeinsam mit Autorinnen und Autoren Neues aus dem Verlagsprogramm vor.
Sein Motto: "Seien/Bleiben Sie gespannt!"


Eintritt frei - Spende erbeten

20

Mai

Sa 19:30
Morgenstern    Literaturquiz: Unser Pubquiz bei Wein, Bier und Häppchen

 

Sei es die offene Gender-Frage im Fluchwörter-Vokabular des Nibelungenlieds, der verklausulierte Herrenwitz in Goethes Spätwerk oder das Motiv der angefressenen Torte als Sinnbild des Sittenverfalls in der Lyrik unbekannter Dadaistinnen - bei unserem Pubquiz bleibt bei Bier, Wein und Häppchen wie gewohnt kaum ein relevanter Bereich seriöser Literatur unangetastet.

Anmeldung unter: lesung@morgenstern-berlin.de


Eintritt frei - Spende erbeten

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