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2 Fr 19:30
Morgenstern    Lesung: Sergej Gladkich liest aus seiner Übersetzung von Wenedikt Jerofejews „Poem“ Die Reise nach Petuschki

 

Der Roman Die Reise nach Petuschki (den der Autor in Anlehnung an Gogols Tote Seelen ein Poem nannte), entstand 1969 „bei der Telefonkabelverlegung in Scheremetjewo“ im Moskauer Gebiet, wie es in der Schlussnotiz heisst. Zentraler Handlungsstrang ist die Zugfahrt des immer betrunkener werdenden dem Autor namensgleichen Alkoholikers und Ich-Erzählers Wenedikt („Wenja“) Jerofejew, der mit einem Vorortzug vom Kursker Bahnhof zu seiner Geliebten in der kleinen Stadt Petuschki fährt. Illegal nach Israel geschmuggelt, erschien der Roman dort in der russischsprachigen Zeitschrift ANI, stark gekürzt und mit zahlreichen Fehlern. In der Sowjetunion kursierten schon bald zahlreiche maschinenschriftliche Abschriften. Heute gilt der Kultroman, das „Evangelium des russischen Alkoholikers“, als eins der populärsten Werke der russischen Untergrundliteratur. Wenedikt Jerofejew, geboren 1938, starb 1990 an Kehlkopfkrebs in Moskau. Sergej Gladkich liest Passagen aus seiner Übersetzung und berichtet von der nicht unproblematischen Entstehungsgeschichte derselben.


Eintritt frei - Spende erbeten

23 Fr 19:30
Morgenstern    Lesung: Cornelia Große liest aus dem Polit-Krimi Nur ein Querschläger von Aksel Seul

 

Mit diesem – seinem ersten – Buch steigt Aksel Seul ein in Begebenheit um die und aus der Atomkraftgegner-Zeit. Er schildert mitreißend Situationen, die sich zu dieser Zeit ergaben, nahezu ergeben mussten. Da geht es zum einen um Anton, den besagter Querschläger um sein Leben betrog. Und es gibt Julia, für die er sich begeistern kann, aber – hätte es nicht ihr Kenianisches Tagebuch gegeben – …ein Politkrimi, der nicht davor zurückschreckt, brisanteste Themen zu behandeln! (Verleger Michael Fischer, dahlemer verlagsanstalt)

 

Es erinnert mich an die Tradition der klassischen Noir-Serie der Franzosen, tolle Sprache, hartes Thema, Melancholie und oft eine traurige Geschichte. Ist halt immer schwer zu klassifizieren, denn „eigentlich“ ist es kein Krimi. Doch das schmälert nicht meine Begeisterung für das Buch, es ist ein ganz großartiger Roman. Punkt!“ (Cornelia Hüppe (Krimibuchhandlung Miss Marple, Charlottenburg)


Eintritt frei - Spende erbeten

29 Do 20:00
Café Tasso    Lesung: Storyatella - Berliner Shortstories

 

Der Literatursaloon Lunge existiert seit 2001. Seit 2011 lesen Autoren und Autorinnen jeden letzten Donnerstag des Monats im Café Tasso ihre Geschichten, Texte und Poeme einem wachsenden Publikum vor. Die Vielfalt der Texte brachte viele Augen zum Leuchten, regte Gedanken an, provozierte zustimmende und kritische Bemerkungen, jedoch blieb kaum ein Gast ungerührt.

Dazu gibt es zusätzlich zu den Kurzgeschichten musikalische Beiträge, wodurch die Abende im Literatursaloon Lunge noch einmal eine ganz andere Note erhalten.

Durch das langjährige Bestehen des Literatursaloons und die zunehmende Qualität der Texte inspiriert, gründeten zwei Autoren die Geschichtenzeitschrift STORYATELLA. In ihr erscheinen zahlreiche Geschichten von Autoren und Autorinnen des Literatursaloons.

An diesem Abend präsentiert der Literatursaloon LUNGE & Storyatella Literatur zum Thema Nachtgesichter

 

Es lesen Andreas B. Vornehm, Zartelli, Anne Fritsche, Frank Nussbücker & Lydia Kraft.


Eintritt frei - Spende erbeten

30 Fr 19:30
Morgenstern    Lesung: Klaus Sonnemann liest aus seinem Bilderbuch Berlina Strichmeechn und Liebeslieda Musikalische Begleitung: Collage Duo

 

Traktate zu Erbaung und Belehrung. Üba dit wat nich is aba sein soll – Das Ensemble präsentiert mittelalterliche Musik von Johannes Simon Hasprois, Jakob Senleches, Jacopo da Bologna, Gherardellus di Firenze und anstößige Verse im Berliner Jargon, dazu Bilder des Herrn Sonnemann, komisch-ironisch, philosophisch-politisch, sinnlich-sonnig und „unanjepasst“.

 

„Frauschaft der Sinnlichkeit statt Herrschaft der Sinnlosigkeit“.

 

Klaus Sonnemann: Flöte, Schalmei
Judy Kadar: Historische Harfe, Saitentrommel, Perkussion

 

www.collagefruehemusik.de


Eintritt frei - Spende erbeten

30 Fr 20:00
Café Tasso    Konzert (Akustikpopduo): November Me

 

November Me sind ein Akustikpopduo aus Berlin. Mit zweistimmigem Gesang, Gitarre, Klavier, Glockenspiel und elektronischen Miniaturen gießen Sebastian und Eno ihre Gedanken zu allem, was einem im Leben Halt verschafft oder den Boden unter den Füßen wegreißt, in Songs. Auf gleiche Weise, in der unsere Lebenszeit bitter wie süß ist, fluten sie die Bühne mit ihrer Musik, mal flüsterleise und fast unangenehm nah, dann wiederum aufbrausend mit umarmenden Mitsing-Refrains.

 

November Me (YouTube) - Wonderful Place / Leopard

novemberme.bandcamp.com

www.november-me.com


Eintritt frei - Spende erbeten

31 Sa 20:00
Café Tasso    Konzert (Klezmer-/Weltmusik): PiazuTrio

 

Die drei jungen Musiker kreieren mit ihren akustischen Instrumenten einen intimen, warmen und zugleich mitreißenden Sound. Ein Jazzmusiker an der Klarinette, ein klassischer Gitarrist und ein Popbassist - mit Sicherheit ein Aspekt, der den besonderen Stil der Gruppe ausmacht.

 

Neben vielen Eigenkompositionen enthält das Programm auserlesene Stücke aus dem Repertoire des Klezmer und der Weltmusik. Ruhige Songs gehen einher mit virtuosen Passagen, ohne je den Sinn für durchgehende Rhythmen und Songstrukturen zu verlieren.

 

Wichtig ist den Musikern dabei vor allem Authentizität und Klang. Für die Seele soll es sein, zum Eintauchen in die Musik.

 

Jonathan Krause - Klarinette

Felix Beck - Akustikgitarre

Niklas Beck - Kontrabass, Akustikgitarre

 

PiazuTrio (YouTube) - Dance of Joy / Piosenka Hacerska

soundcloud.com/piazutrio

www.piazutrio.com


Eintritt frei - Spende erbeten

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