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4 Fr 20:00
Café Tasso    Konzert (Liedermacher): Die lasterhaften Lieder des FRANÇOIS VILLON

 

 

„Mein hochverehrtes Publikum, zuvor
ergebnen Gruß. Ich bin zwar kein berühmter Mohr,
kein Kardinal und kein Minister oder so,
ich heiße kurz: Villon, mein Weib
geht auf den Strich und ich,
ich schreibe manchmal ein Gedicht.
Das heißt, für mich zum Zeitvertreib.
Ansonsten bin ich froh,
wenn mir kein Pastor, den `s nach meiner Seele juckt
auf die polierten Stiebel spuckt…“

FRANÇOIS VILLON

 

Aus: Die Ballade an den Herzog von Burgund (leicht bearbeitet)

 

Detlev Rose und Rainer Doering, Liedermacher und Schauspieler, singen, sprechen, spielen „Die lasterhaften Lieder des FRANÇOIS VILLON“ – des großen Desperados unter den Dichtern, 1431 als Henkerssohn nah bei Paris geboren und 1461 nach einem wildbewegten Leben zwischen Himmel und Hölle, „überall verehrt und angespien“, verbannt, verschollen und ... wieder da!

 

François Villon - Rose/Doering (YouTube Trailer)

www.villon-projekt.de


Eintritt frei - Spende erbeten

12 Sa 20:00
Café Tasso    Konzert (Voice/Cello): Lakiko

 

Lakiko ist ein Cello.

 

Ein Cello das streicht, kratzt, sich wiederholt und verschwindet.

 

Lakiko ist aber auch eine Stimme; Die von ihrer nomadischen Existenz, die sie von Bosnien über Umwege in die Schweiz gebracht hat, singt, von Alpträumen, vergangenen Zeiten und dystopischen Zukunftsvisionen.

 

Lakiko - alias Lana Kostic - entstand 2016 als Soloprojekt in der Neurologieabteilung in Biel. Angeschlossen an eine EEG-Maschine experimentierte die Cellistin mit Hilfe ihrer Instrumenten an der Ausübung ihres freien Willens, indem sie ihre Hirnströme zeitgleich als Partitur verwendete. Das daraus resultierende Material - ein Abdruck ihrer musikalischen Biografie - könnte vielfältiger nicht sein: Einflüsse der Bosnischen Volksmusik vermischen sich mit klassischer Musik, hauchige Popmelodien mit zeitgenössischer Sprachperformance, getriebene Beats neben schier endlos dauernden Glissandi-Loops und dazwischen immer wieder das Cello. Lakikos Musik gleicht einer musikalischen Gehirnwäsche, die Augen und Ohren neu programmiert, die einen experimentellen Film vor dem inneren Auge abspielt und die Zuhörer in einem Zustand der bittersüssen Melancholie nach Hause schickt. 

 

Lakiko - Breathe (YouTube) / Kyburg Sonata (Bandcamp)

 

www.lakikomusic.com

 

www.lanakostic.com

 


Eintritt frei - Spende erbeten

26 Sa 20:00
Café Tasso    Konzert (angry antifolk / bearded bluespunk / sassy songwriting): The Black Elephant

 

The Black Elephant Band ist der Solo-Performer, Songwriter und Buchautor Jan Bratenstein aus Nürnberg.Stilistisch vergleichbar mit Andrew Jackson Jihad, Jonathan Richman oder Kimya Dawson kümmert sich seinAntifolk auf sympathische Weise einen feuchten Kehricht um Genre-Klischees, Folk-Stereotypen undSinger/Songwriter Ernsthaftigkeit. Dieser Elefant bügelt unbeschwert über den gesamten Porzellanladender Liedermacherei hinweg und gönnt sich, wie wir ihn kennen, zur Belohnung im Anschluss einenhandwarmen Fernet Branca. Meistens ist er solo auf „neverending tour“ unterwegs, oft mit dem verquerenFolk Kollektiv Folk's Worst Nightmare und immer wieder auch mal als Support von Namen wie Frank Turner,Beans On Toast, East Cameron Folkcore oder Fred & Toody Cole von Dead Moon. Nicht zu vergessen diesteigende Frequenz an Lesungen seines Debüt-Romans "Der Mann Ohne Piano" (Carpathia Verlag).

 

theblackelephantband.bandcamp.com


Eintritt frei - Spende erbeten

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