8
Fr
19:30
Morgenstern    
Lesung:
Eibenklang bringt zu Gehör: „Doch alle Lust will Ewigkeit“ Geschichten und Lieder von Tod & Leben

Der Tod stellt die Grenze alles Lebendigen dar. Doch wie gehen wir mit dieser Grenze um? Oder ist der Tod gar keine Grenze, sondern nur ein Markierungspunkt auf der Landkarte unendlicher Möglichkeiten? EIBENKLANG tastet sich mit Geschichten und Liedern an das Unabwendbare heran. Und an das, was darüber hinausgeht. Wehmut und Heiterkeit werden uns begegnen und am Ende vielleicht sogar Verstehen und Frieden.

 

www.eibenklang.de / Im Rahmen der 30. Berliner Märchentage


Eintritt frei - Spende erbeten


15
Fr
19:30
Morgenstern    
Lesung:
Wie Liebesfeuer aus Verzauberung erlöst mit Marcanteé dem Barden

Eine Prinzessin, befreit aus ihrem unterirdischen Gefängnis, folgt einer grauen Taube in ferne Bergeshöhen, so erzählt es der Barde Marcantée mit Gitarrenklängen, befreit ihren Gemahl durch ihre mutige Tat aus Fluch und Bann, denn das Feuer reiner Liebe ist stärker als die Flamme der Sonne.

 

www.creativekiss.com / Im Rahmen der 30. Berliner Märchentage


Eintritt frei - Spende erbeten


23
Sa
19:30
Morgenstern    
Lesung:
Like the wild goose mit der Gruppe Vin de Paris

Musik überwindet Grenzen. Vin de Paris (Susanne Pahde & Stefanie Zill) erzählen in ihren Liedern und Geschichten aus dem keltischen Kulturkreis vom „Brückenbau“ über scheinbar unüberwindliche Grenzen – zwischen Nationen, Reich und Arm, Männern und Frauen und zwischen dieser und der anderen Welt.

 

www.vindeparis.de / Im Rahmen der 30. Berliner Märchentage


Eintritt frei - Spende erbeten


29
Fr
20:00
Morgenstern    
Lesung:
Adieu mes tres belle – mit Ellen Hünigen am Clavichord

Adieu mes tres belle, J´ay pris amours, Wach auff mein hort – so beginnen einige der Texte von Liebesliedern des 15. und 16. Jahrhunderts, die an diesem Abend gelesen werden. Liedkunst und Vokalsätze des Mittelalters inspirierten offenbar viele Komponisten, instrumentale Bearbeitungen zu erschaffen und sie so auf vielfältige Weise lebendig zu halten, und so werden nach dem Lesen der Texte jene Lieder in gewandelter Form nochmals, diesmal ohne Worte erklingen. Gespielt werden sie auf dem Clavichord, einem Tasteninstrument, das neben Orgel und Renaissancecembalo (auch die Drehleier muss man gewissermaßen dazurechnen) zu den frühen Tasteninstrumenten zählt, dessen Klang aber auch Ähnlichkeit zu Laute, Harfe oder Psalterium aufweist. Wenn auch der Klang des Clavichordes im Vergleich mit anderen Instrumenten sehr leise ist, so ist doch das Ausdrucksspektrum auf diesem Instrument erstaunlich groß.

 

Ellen Hünigen studierte Klavier- und Komposition, arbeitet als Komponistin, außerdem auf dem Gebiet des Mittelalters und der Renaissance musikwissenschaftlich und Konzerte gebend (Mitbegründerin des Vokalensemble Vox Nostra, Mitglied im Ensemble Musikalischer Religionsdialog), widmete sich auch anderen Tasteninstrumenten, vor allem dem Clavichord. Sie unterrichtet Tonsatz, Gehörbildung, Klavier und gibt Kurse zu Vokalmusik des Mittelalters und der Renaissance.


Eintritt frei - Spende erbeten